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EDV Schulungen sind aus dem heuten Ausbildungsangebot nicht mehr wegzudenken, denn es gibt kaum noch Berufe, in denen man nicht mit dem Computer konfrontiert wird. Das betrifft nicht nur die klassischen Büroberufe, sondern man braucht nur einen Blick auf die modernen halbautomatischen Werkzeugmaschinen und elektronischen Diagnosegeräte der KFZ Werkstätten zu werfen, um zu erkennen, dass auch dort Computertechnologie zum Einsatz kommt. In der Berufsausbildung werden im Rahmen der integrierten EDV Schulungen meist nur Grundkenntnisse im Umgang mit den gängigsten Betriebssystemen und Office-Anwendungen vermittelt. Nur in einigen Berufen ist es üblich, den Umgang mit branchenspezifischer Software zu vermitteln. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es quer durch alle Branchen inzwischen die verschiedensten Softwaresysteme gibt, die man nutzen kann. Die dafür benötigten Kenntnisse werden im Rahmen der Berufspraktika vermittelt. Wer sich privat mit dem Computer beschäftigt, kann an den EDV Schulungen bei den verschiedensten Bildungsträgern teilnehmen. Der klassische Anlaufpunkt sind die Volkshochschulen, die in allen größeren Städten Niederlassungen betreiben. Dort sind in den meisten Fällen die Weiterbildungskosten niedriger. Die Bildungsträger, die im Auftrag der Agentur für Arbeit in der Erwachsenenqualifizierung tätig sind, bieten in vielen Fällen Abendkurse zum Erlernen des Umgangs mit einem Computer an. Damit können sie die wirtschaftlich effiziente Auslastung ihrer vorhandenen Technik und ihrer Dozenten erhöhen. EDV Schulungen finden auch als Wochenendkurse statt. Sie werden in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt. Im Anfängerkurs lernt man das Betriebssystem ein wenig kennen und kann sich mit den Ein- und Ausgabegeräten auseinander setzen. Der Aufbaukurs geht dann mehr in Tiefe und vermittelt Kenntnisse zum Umgang mit verschiedenen Anwendungen, zu denen auch Mailprogramme und grundlegende Kenntnisse zum Internet und dessen vielfältigen Möglichkeiten der Beschaffung von Informationen gehören. Darauf aufbauend kann man an Kursen teilnehmen, die entweder speziell zur Hardware oder aber zur Programmierung und zum Webdesign stattfinden. Der finanzielle Aufwand für die private Weiterbildung lohnt sich, denn mit dem entsprechenden Zertifikat kann man sich Vorteile im Beruf verschaffen oder sich neue berufliche Perspektiven erarbeiten.